: Zoll strahlt: Ein Kilo Uran entdeckt
Tiflis/Kiew (AP) – Zwei Versuche des Schmuggels radioaktiver Stoffe sind in den ehemaligen Sowjetrepubliken Georgien und Ukraine aufgedeckt worden. Wie die georgischen Behörden am Samstag mitteilten, nahmen Zollbeamte im Grenzort Sarpi vier Personen fest, die ein Kilogramm einer radioaktiven Substanz in die Türkei schmuggeln wollten. Bei dem Stoff handele es sich wahrscheinlich um Uran 235. In der westukrainischen Grenzstadt Uschhorod ergriff die Polizei nach Behördenangaben einen Mann, der zwei Behälter mit insgesamt 300 Gramm Strontium bei sich trug.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen