: Journalisten gegen Einreiseverbot
München (dpa) - Nach dem Österreichischen Rundfunk (ORF) und dem Wiener Außenministerium hat am Montag auch der Bayerische Journalistenverband (BJV) gegen die Einreiseverweigerung für eine österreichische Journalistin an der bayerischen Grenze protestiert. Dieses Verhalten widerspreche dem Grundrecht der Pressefreiheit und der Freiheit der Informationsbeschaffung, erklärte der BJV–Vorsitzende, Erich Geiersberger. Die freie Mitarbeiterin des ORF–Studios Salzburg wollte über die geplante, jedoch untersagte Silvesterfeier von Atomkraftgegnern in Wackersdorf berichten. Das bayerische Innenministerium hatte das Einreiseverbot verteidigt.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen