piwik no script img

Suchtbeauftragten für den Bundestag

Bonn (dpa) - In der Bundestagsverwaltung wird über die Einsetzung eines Suchtbeauftragten für die 2.000 Mitarbeiter nachgedacht. Der CDU-Abgeordnete Jochen Feilcke reagierte damit auf Zeitungsberichte, wonach ein solcher Beauftragter nach dem Vorbild anderer Behörden vor allem für Abgeordnete zuständig sein solle. Suchtprobleme gebe es zwar auch bei Politikern. Eine seriöse Untersuchung über Alkoholismus unter Parlamentariern sei aber nicht bekannt. Eine überfraktionelle Initiative zur Schaffung eines „Suchtbeauftragten“ für Abgeordnete, von der die 'Bild' -Zeitung berichtet hatte, existiere nicht, sagte Feilcke.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen