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Knoblauchsymposium rätselt um Geheimnis der »stinkenden Rose«

Berlin. Keineswegs anrüchig sind die Themen des II. Internationalen Garlic Symposiums, das gestern an der FU begann. Rund 250 Knoblauchexperten aus 20 Ländern diskutieren vier Tage lang neueste Erkenntnisse zu Pharmazie, Pharmakologie und klinischer Anwendung von Knoblauchpräparaten. Die Wissenschaftler werden sich mit Problemen der Dosierung von Knoblauch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zur Thrombosevorbeugung beschäftigen. Knoblauchtherapie wird auch zur Cholesterin- und Blutdrucksenkung sowie zur Verbesserung der Gefäßdurchblutung angewandt. Die im Volksmund auch als »stinkende Rose« bezeichnete Lauchart ist besonders reich an Vitaminen und wird als blutreinigendes und stoffwechselfördendes Heilmittel seit dem Altertum geschätzt.

Vor seine »bisher außergewöhnlichste Aufgabe« sah sich der Chefkoch des die Konferenz betreuenden Hotels gestellt. Die Organisatoren der Veranstaltung bestellten ein fünfgängiges, komplett mit Knoblauch gewürztes Menü. adn

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