■ SPD: »Chauvi des Jahres« gesucht
Berlin. In Berlin wird wieder der »Chauvi des Jahres« gesucht. Der Preis, der dem jeweils würdigsten Vertreter »männlicher Selbstüberschätzung« gewidmet ist, wird seit 1988 alljährlich von der Gleichstellungsstelle der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus vergeben. Preisträger waren bisher Wolfram Engels, Elmar Pieroth und Holger Fuß, so die SPD. Sie hätten sich »in Politik- und Pressegefilden in besonderer Chauvi- Manier hervorgetan«. Der »Gewinner« erhält eine eigens angefertigte »Chauvi-Schürze«. In diesem Jahr wird zugleich ein Bilderwettbewerb ausgeschrieben. Dabei soll »ein typischer Chauvi in einer für ihn charakteristischen Kulisse« gemalt, gezeichnet oder fotomontiert werden. Die Berliner Frauen werden gebeten, bis zum 1. Oktober ihre Chauvi-Bilder oder Vorschläge für den Preisträger an die Gleichstellungsstelle der SPD- Fraktion im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 1000 Berlin 62, zu senden.
WOHNEN
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen