: Ost-West-Statistik: Angst macht gesund
Dresden (dpa) — Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern melden sich weniger häufig krank als ihre Kollegen in Westdeutschland, sagte der kommissarische Geschäftsführer des am Montag gegründeten AOK-Landesverbands Sachsen, Rolf Müller. Nach seinen Angaben liegt der durchschnittliche Krankenstand in Deutschland bei 4,82 Prozent. Mit 5,45 Prozent sei er aber in den alten Bundesländern höher als in Ostdeutschland mit nur 3,37 Prozent. Den Grund dafür sieht die AOK in der schlechten wirtschaftlichen Lage im Osten. Wer Angst um seinen Arbeitsplatz habe, melde sich häufig nicht krank.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen