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■ FDP-PERSONALQUERELEN WEITEN SICH ZUR REGIERUNGSKRISE AUSChaos im Kabinett: Kohl sitzt auf Zeit

Bonn (taz) — Während alle Welt von der Regierungskrise in Bonn redet, tun Kanzler Kohl und sein Kabinett, als sei nichts geschehen. Routinemäßig werden Ministerinnen und Minister verabschiedet und neue Vereidigungstermine festgelegt. Trotz wachsender Kritik will Kohl die Restposten seines Kabinetts erst wie geplant gegen Ende des Jahres austauschen. Graf Lambsdorff und Fraktionschef Herrmann Solms sehen keinen Grund zum Rücktritt. Die SPD präsentierte sich in gewohnter Geschlossenheit: Während ihr parlamentarischer Geschäftsführer Peter Struck Neuwahlen forderte, wollte Bundesgeschäftsführer Karlheinz Blessing diese Forderung lieber „nicht verbrauchen“. SEITEN 3 UND 12

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