: Land will gegen Bombenplatz prozessieren
Die niedersächsische Landesregierung will sich an einem Prozeß gegen den Schieß-und Flugbetrieb auf dem NATO- Bombenabwurfplatz „Nordhorn-Range“ bei Nordhorn (Kreis Grafschaft Bentheim) beteiligen. Eine entsprechende „Beiladung“ habe die Landesregierung am Mittwoch bei dem Verwaltungsgericht Oldenburg beantragt, sagte Sprecher Uwe-Karsten Heye.
Gegen den Betrieb des Bombenabwurfplatzes hatten die Bürgerinitiative „Notgemeinschaft Nordhorn Range“ und sechs Gemeinden der Region unter anderem wegen Lärmbelästigungen und Erschütterungen Klage eingereicht. Prozeßgegner ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Landesregierung wolle mit ihrer geplanten Prozeßbeteiligung auch deutlich machen, daß sie das Anliegen der Bügerinitiative unterstütze, sagte Heye. Derzeit wird geprüft, ob Niedersachsen eine eigene Klage einreichen soll. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen