: Streit in der KPD
Dresden (dpa) — Der Eintritt des früheren DDR-Staats- und Parteichefs Erich Honecker in die KPD hat zu ersten personellen Konsequenzen in der linken Splitterpartei geführt. Aus Protest gegen die Mitgliedschaft Honeckers sowie den Kurs der etwa 500 Mitglieder starken Partei stellte der bisherige KPD-Vorsitzende Ekkehard Uhlmann aus Chemnitz sein Amt zur Verfügung. Mit ihm traten alle acht Mitglieder der Gebietsorganisation Chemnitz aus der KPD aus.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen