piwik no script img

■ EntführungSicherheitslücke

Frankfurt/Bonn (dpa) – Die Sicherheitsbehörden in Frankfurt am Main haben bis zum Sonntag nicht klären können, wie der äthiopische Luftpirat mit seiner Pistole die Kontrollen auf dem Rhein- Main-Flughafen überlistet hat. Berichte aus den Vereinigten Staaten, daß der Entführer die Pistole am Donnerstag in seinem Hut verborgen hatte, wollte das für die Sicherheitsüberprüfungen zuständige Grenzschutzamt gestern nicht bestätigen. Die Regierung Norwegens verlangte in Bonn und Washington Auskunft darüber, warum zunächst ein aus Norwegen kommender Somalier fälschlich als Entführer genannt worden war. Der unschuldig Verdächtigte erwägt eine Schadenersatzklage.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 290 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen