■ Burundi: Putsch gescheitert
Bujumbura/Nairobi (AFP) – Zehn Tage nach dem blutigen Putschversuch von Tutsi-Militärs gewinnt die Regierung nach Ministerpräsidentin Sylvie Kinigi allmählich wieder die Kontrolle über das Land. Ihre Regierung hat die Vereinten Nationen und die Organisation Afrikanischer Einheit um die Entsendung von Truppen gebeten. Die USA, Frankreich, Deutschland und Belgien hätten bereits Hilfe zugesagt. Laut UN- Flüchtlingskommissariat sind in den Nachbarstaaten Tansania und Ruanda 620.000 burundische Flüchtlinge.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen