■ Selbstmord: Tod in der Zelle
Berlin (taz) – Ein 35jähriger Marrokaner brachte sich am Sonntag im Gewahrsam der Ludwigsburger Polizei um. Der Mann war für eine Überprüfung der Identität auf die Wache gebracht worden. Die Polizei vermutete, einen Asylbewerber festgenommen zu haben, nach dem sie fahndete, weil er sich nach abgelehntem Asylgesuch illegal in Deutschland aufhielt. Bei einer Routinekontrolle der Zelle wurde der Mann erhängt aufgefunden. Motive für die Selbsttötung sind bisher nicht bekannt.
40.000 mal Danke!
40.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Was uns besonders macht? Sie, unsere Leser*innen. Sie wissen: Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Wir suchen auch weiterhin Unterstützung: suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus – schon mit 5 Euro im Monat! Jetzt unterstützen