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Lokalkoloratur

Einst beschäftigte sie sich mit der Lustigkeit des Gorillas im Mann und landete prompt einen beachtlichen Kassenerfolg. Jetzt hat die Regisseurin Doris Dörrie in einer Fernsehreportage den Alltag Münchner Kellnerinnen beschrieben - und den Journalistenpreis der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eingesackt. Gestern nahm die „Männer“-Macherin in Hamburg die mit 5000 Mark dotierte Auszeichnung in Empfang - „Was darf's denn sein?“ ist der nicht allzu originelle Titel des in der ARD gesendeten Films, in dem Serviererinnen 44 Minuten lang schildern, wie sie ihren Beruf und die Gäste sehen. Das Sujet hat offenbar Konjunktur: Die Journalistin Viola Roggenkamp bekam für ihre Reportage über eine Kellnerin im Saisonbetrieb mit 2000 Mark den dritten Preis. bit

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