■ Mahnmal: Neu entwerfen
Berlin (dpa) – Mehrere Prominente aus Kultur und Politik fordern einen neuen Wettbewerb für das geplante Holocaust-Mahnmal in Berlin. Der von einer Jury ausgewählte Entwurf einer 100 mal 100 Meter großen Grabplatte mit den Namen Millionen ermordeter Juden „hat uns in keiner Weise überzeugt“, heißt es in der Wochenpost veröffentlichten Aufruf. Zu den Unterzeichnern gehören der Grünen-Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit, der Frankfurter Museumsdirketor Jean- Christophe Ammann, der Berliner Verleger Wolf Jobst Siedler und und der Publizist Johannes Gross. Der ausgewählte Entwurf wird auch von Kanzler Kohl abgelehnt.
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