: Scharpings Tochter ohne Schuhe
Die Tochter eines latent erfolgreichen Politikers genießt bereits in den Kinderschuhen das öffentliche Interesse. So macht es ihr später auch nicht mehr viel aus, ganz ohne Schuhe dazustehen. Oder ohne Pulli, so wie jetzt Christine Scharping. Als Rudolf Scharpings „Imageberater“ war Max-Chefredakteur Andreas Wrede nicht sehr erfolgreich. Das wurmt ihn, und auch die Scharpings meinen wohl, er hätte etwas wiedergutzumachen. Versagen in Imagefragen – das kann sich Wrede nicht leisten und hievte Christine Scharping halbnackt in sein Lifestyle-Heft. Das öffentliche Interesse, mit dem die 19jährige „gelernt hat umzugehen“, bleibt jedoch unbefriedigt. Angesichts ihrer Dürrheit, der verkräuselten Brustwarzen und des Make-ups fragen wir uns: Kriegt die nichts zu essen? Warum muß sie so frieren? Und warum hat man ihr dieses schreckliche New- Wave-Gesicht verpaßt? sb
Foto: R. Mecke/Gesamtansicht in Max
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen