■ EURO–Golz: Hart, aber ehrlich
Nachdem die Engländer ihre sportlichen Probleme durch das 2:0 gegen Schottland vorerst scheinbar gelöst haben, treten nun die politischen stark in den Vordergrund. Über Politik möchte und kann ich eigentlich nichts sagen, aber ich halte nichts davon, Sport und Politik zu trennen.
Sport ist Politik und umgekehrt. Politiker sonnen sich im Erfolg von Weltmeistern, und Freiheitskämpfer benutzen Titelkämpfe, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen. So ist leider die Welt, und sie wird sich wegen des Fußballs auch nicht ändern.
Als Fußball-Tourist vor Ort muß man jetzt abwägen, ob man das Risiko weiterhin eingeht, in die Luft gesprengt zu werden, oder ob man kapitulierend seine Sachen packt und nach Hause fliegt. Wenn man ehrlich ist, hätte man damit rechnen müssen, aber die Vorfreude über das Ereignis führt ja zuvor schon zu Verdrängung.
Die Engagierten stärken
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