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■ Berliner TelegrammKein Anspruch auf Häuser in Kleinmachnow

Das brandenburgische Landesamt zur Klärung offener Vermögensfragen hat Ansprüche der Jewish Claims Conference (JCC) auf rund 1.000 Grundstücke in Kleinmachnow südlich von Berlin zurückgewiesen. Das berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung. Die Siedlungsgruppe des jüdischen Sommerfeld-Konzerns habe von 1931 bis 1934 die Bürgerhaussiedlung Kleinmachnow mit rund 1.500 Grundstücken errichtet und zu einem marktüblichen Preis verkauft. Nach Auffassung der JCC sei aber strittig, ob die Erschließung und der Verkauf der Objekte in der sogenannten Sommerfeld-Siedlung bereits unter Zwang der Nationalsozialisten erfolgten. In einer ersten Bewertung des Entscheids habe die JCC einen Widerspruch vor dem Verwaltungsgericht nicht ausgeschlossen. dpa

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