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Straffere Bässe

Stuttgart (ots/taz) – Die Zeitschrift Stereoplay hat einige hübsche Kniffe gesammelt, mit denen man die Klangqualität von CDs verbessern soll. Helfen kann alles, was die die mechanischen, optischen und elektrischen Grundlagen des CD-Lesevorgangs beeinflußt. Fünf bis sechs Lagen Haarspray beispielsweise führen bei manchen Playern zu einer „runderen“ Tonausprägung mit „federnden“ Bässen. Auch kann man eine blaue Leuchtdiode so dicht wie möglich am Abtastlaser im Inneren des CD-Players installieren. Mit diesem Kunstgriff, der allerdings zum Erlöschen der Garantie führt, wird eine Komplementärlichtquelle geschaffen, die von außen eindringendes oder im Spieler entstehendes Streulicht fernhält. Effekt: Straffere Bässe, präzisere Abbildung, sanftere Höhen. Erheblich einfacher und demselben Zweck dienend: die Außen- und Innenkanten einer CD mattschmirgeln und sie dann mit einem grünen Folienschreiber anmalen.

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