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Ich wollt', ich wär kein Huhn

■ Tierschutz-Aktion gegen Hennenknäste

Hühnerleichen und Käfige für die PassantInnen: „Weg mit den Legebatterien“hat die Hamburger Aktionsgruppe des „Bundesverbands der TierbefreierInnen“am Sonnabend gefordert. Die TierschützerInnen legten zwei Dutzend stinkende Hühnerkadaver auf den Gehweg am Gerhart-Hauptmann-Platz (Foto). „Diese Tiere stammen aus Legebatterien. Sie haben zwölf Monate lang billige Frühstückseier produziert und wurden dann ermordet“, erklärte Bundesverbandssprecher Kristian Habermann den naserümpfenden PassantInnen. Wer nachempfinden wollte, wie sich ein Legehuhn fühlt, konnte sich in einem Käfig einsperren lassen. Die Aktion sollte den VerbraucherInnen zeigen, welchen Beitrag zum Tierleid sie leisten, wenn sie Eier aus Massentierhaltung kaufen.

Auch der Verein „Eltern für unbelastete Nahrung“hat am Wochenende dazu aufgefordert, gerade im Hinblick auf Ostern nur Eier von Höfen zu kaufen, deren Hühner in Freilandhaltung leben.

Text & Foto: vs

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