: Nur ein Viertelstündchen
Busreisende sollten auf der Fahrt in den Sommerurlaub ihren Busfahrer nicht drängeln, sondern vielmehr strikt darauf achten, daß er nicht zu lange Bus fährt und die vorgeschriebenen Pausen (alle viereinhalb Stunden) einhält. Im Zweifelsfall sollten sie ihn sogar auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Ruhezeiten (alle viereinhalb Stunden) ansprechen. Das empfahl jetzt dringend die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV). Durch ständig wachsende Belastungen von Busfahrern werden auch die Risiken für Busreisende (Grabenfahrt) größer: Wegen des scharfen Konkurrenzkampfes scheren sich viele Busfahrer kein bißchen um die erlaubte Tageshöchstfahrdauer von neun Stunden. Ratsam ist außerdem, im Handgepäck kleine Erfrischungen für den Busfahrer (Pausenbrote) sowie Augenbinde und Ohrstöpsel für sein Nickerchen (alle viereinhalb Stunden) mitzuführen.Foto: Joker
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