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■ Am RandeGift löst Forellensterben aus

Wernigerode (dpa) – Giftstoffe sind vermutlich die Ursache für ein dramatisches Fischsterben im Fluß Holtemme in der Harzstadt Wernigerode. Seit Freitag früh seien dort etwa 35.000 verendete Bachforellen entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Behörden vermuten, daß bei einer Havarie in einem Betrieb Giftstoffe, eventuell Ammoniak, in das Gewässer gelangt seien. Der Umweltplaner der Stadt, Ulrich Eichler, bezeichnete das Fischsterben als „Katastrophe“ für Wernigerode. Die Gewässergüte des früher stark verschmutzten Flusses sei in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Nun seien im Fluß auf einer Länge von sieben Kilometern alle Forellen und andere Kleinlebewesen zum größten Teil verendet.

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