: 4.000 Tote bei Erdbeben in Afghanistan
Islamabad (rtr) – Bei dem schweren Erdbeben im Norden Afghanistans am vorigen Mittwoch sind nach Angaben der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) mit Sicherheit mehr als 4.000 Menschen ums Leben gekommen. Seine Mitarbeiter hätten ein völlig zerstörtes Dorf entdeckt, in dem 1.800 Menschen getötet worden seien, berichtete ein MSF-Sprecher gestern. In der Gegend gebe es noch mindestens 28 weitere Dörfer mit ähnlichem Zerstörungsgrad. Aus Angst vor weiteren Nachbeben flüchten derzeit Hunderte obdachlos gewordene Dorfbewohner aus dem Erdbebengebiet.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen