piwik no script img

Michelangelo als Balsam für die Seele

BesucherInnen kommen ins Schwärmen, wenn sie durch die dichten Reihen blühender Kamelien flanieren: „Eine Wohltat für die Augen“und „Balsam für die Seele“sind Äußerungen, zu denen sich besonders ältere Damen hinreißen lassen. „Eine tolle Blume“, lobt ein Mann, ein anderer findet die Größe der Blüte „spektakulär“. Andere loben Farben, Formen und Düfte der Gewächse.

„Michelangelo“, „Tiffany“und „Colletti“heißen die Blumensorten, die zur Zeit in der Gärtnerei von Peter Fischer in Wingst (Kreis Cuxhaven) blühen. Mehr als 700 verschiedene Exemplare hegt und pflegt der Blumenfan auf insgesamt 1.000 Quadratmetern, im Treibhaus wie im Freiland. Damit besitzt Fischer die größte Kamelienzucht Europas.

Das Farbenspektrum der Blüten reicht von reinsten Weiß und „Champagner“über helles und dunkles Gelb bis hin zum Rosa und den verschiedensten Rottönen. Auch im zarten Grün schimmern einige China-Rosen. Die älteste Pflanze ist mehr als 100 Jahre alt und sechs Meter groß.

Wer sich die Blumen ins Haus holt, muß wissen, daß Kamelien es kalt lieben: In der Blütezeit sollte die Zimmertemperatur nicht über 15 Grad Celsius steigen. Wintergärten erweisen sich deshalb als ideale Standorte. lno

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen