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60 KurdInnen im Hungerstreik

Die Stimmung im „Volkshaus der Türkei“ am Neuen Kamp (Foto) ist mal ruhig, mal ausgelassen. Frauen und Männer sitzen im Halbkreis auf Matratzen oder tanzen. „Hungerstreik“ steht auf den weißen Tüchern, die sich die Tanzenden umgehängt haben. Aus Solidarität mit kurdischen Kriegsgefangenen in der Türkei verweigern seit gestern 60 Hamburger KurdInnen die Nahrung. Drei Tage soll die Aktion dauern. Sie läuft parallel zu einem mehrtägigen Hungerstreik von etwa 10.000 PKK-Mitgliedern in türkischen Gefängnissen. „Die Repressionen des türkischen Staates gegenüber den Kurden sind stärker geworden“, begründet einer der Mitorganisatoren den Hamburger Protest. Eine der Hauptforderungen der Hungerstreikenden: Die Einstellung jeglicher militärischer Unterstützung der Türkei durch Deutschland. pit/Foto: Henning Scholz

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