:
■ Reiseinfos Saale/Unstrut
Reisezeit:
Wegen des Windschattens vorgelagerter Mittelgebirge herrscht im unteren Unstruttal und seinen Randbereichen niederschlagarmes, sommerwarmes und wintermildes Klima. Am wenigsten regnet's im Winter.
Anreise:
Saale und Unstrut sind für Bahnfahrer voll erschlossen. Naumburg (Saale), da mündet die Unstrut, hat IC- und IR-Anschluß, von dort aus fahren Züge das ganze Unstruttal hinauf, sogar das Nebental von Vitzenburg nach Querfurt wird bedient. Auch das Fahrradwegenetz ist lückenlos, doch ist es von jemandem beschildert worden, der noch nie mit dem Rad gefahren ist. Eine Karte mitzunehmen ist anzuraten!
Unterkunft etc.:
Auskünfte, Unterkunftsverzeichnisse und Kontakt zu örtlichen Verkehrsbüros über:
Regionaler Fremdenverkehrsverband Halle-Saale-Unstrut, 06217 Merseburg, Tel. (03461) 200947, Fax 200948.
Außerdem gibt es eine Urlaubsberatung vom Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, Unter der Altenburg 1, 06642 Nebra, Tel. und Fax (034461) 22086.
Traditionell ist Freyburg das „Hauptstädtchen“ der Region, doch kreuzen sich in seiner Mitte zwei Bundesstraßen, die den Ort unbewohnbar machen. Es gibt überall günstig Privatunterkünfte; wer z.B. Naumburg (mit seinem überragenden Dom) als Basislager wählt, findet dort auch Hotels verschiedener Preisklassen. Hotels ab 60 Mark pro Person gibt es an der Unstrut in Laucha (Schützenhof, Ia-Frühstück) und Nebra (Schloßhotel). Flußaufwärts hinter Nebra führt die Fahrradroute stellenweise über Kopfsteinpflaster. Wer kein Mountainbike hat, kann in den Wald ausweichen.
Literatur:
Einen ersten Überblick kann das Merian-Heft 9014-8 Sachsen-Anhalt geben. Besonders Interessierten sei der vorzügliche Band Naturpark Saale-Unstrut-Triasland empfohlen, der für 10 Mark über beide obengenannten Adressen und vor Ort zu beziehen ist. Stefan Höhle
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen