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Palästina: Vorwürfe gegen Geheimdienst

Jerusalem (dpa) – Eine palästinensische Menschenrechtsorganisation hat palästinensischen Sicherheitskräften gestern die Unterschlagung von Geldern vorgeworfen, die sie von angeblich säumigen Steuerzahlern eingetrieben hätten. Geheimdienstmitarbeiter hätten im vergangenen Jahr im Auftrag des Finanzministeriums mehr als zwei Millionen Dollar eingesammelt. Davon sei aber bislang nichts im Finanzministerium angekommen. Die Sicherheitskräfte, die als Steuereintreiber für das Finanzministerium agierten, sollen mit Folter und langer Inhaftierung mutmaßliche Steuerhinterzieher zur Zahlung gezwungen haben. Der Geheimdienst und ein Sprecher des Finanzministeriums bestritten die Vorwürfe.

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