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■ Serbische ZensurJournalisten fürchten Medienfinsternis

Bonn (dpa) – Führende regierungskritische serbische Journalisten haben die Öffentlichkeit in Europa aufgerufen, Druck auf ihre Regierungen auszuüben, um die Lage der Medien in Jugoslawien zu verbessern. Der Chefredakteur der verbotenen Nasa Borba, Radomir Dikic, sagte, ohne Hilfe von außen werde eine „Medienfinsternis“ eintreten. „In einer solchen Lage wird es keine demokratische Lösung für Kosovo, Bosnien und den ganzen Balkan geben.“ Die Regierung hatte am 20. Oktober regimekritische Blätter praktisch verboten. Nach Angaben des Deutsche- Welle-Intendanten Dieter Weirich wurden auch Übernahmen ausländischer Programme durch serbische Sender untersagt.

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