: Viel Identität beim Filmfest Oldenburg
Beim Studium dieses Programms geraten CineastInnen gleich bei der Eröffnung ins Schwärmen: Jeroen Krabbés Film „Left Luggage“ lief mit Erfolg bei den Festivals in Berlin und London, jetzt ist er auch bei den heute beginnenden 6. Oldenburger Filmtagen zu sehen (heute, 19 Uhr im PFL). Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Jüdin im Antwerpen der 70er Jahre und ihres Verhältnisses zur Religion und zu ihren Eltern, die die Schoah überlebt haben. Mit diesem Thema paßt der Film zum roten Faden des Festivals: Identität. Unter dem Filmfest-Titel „Die Erde ist blau wie eine Orange“ zählen die OrganisatorInnen vom Film- und Medienbüro Oldenburg u.a. neben der religiösen auch die kulturelle und geschlechtliche Identität dazu. So haben sie neben bekannten Filmen wie „The Crying Game“ von Jordan oder „Lost Highway“ von Lynch ein Portrait der vietnamesischen Feministin Trinh T. Minh-ha ins Porgramm aufgenommen. Filme über Transsexualität („Intersexed“) oder junge Berliner türkischer Herkunft („Geschwister“) kommen hinzu. Bis zum 25. November werden im PFL, Cadillac, Alhambra und in der Uni über 30 Filme sowie Kurzfilmprogramme gezeigt. Kontakt unter Tel.: 0441/248 96 46. taz
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