: Referendare gegen Bildungspolitik
Eine rote Riesenpappnase versuchten gestern etwa 50 ReferendarInnen und arbeitslose LehrerInnen der Senatorin für Bildung, Bringfriede Kahrs (SPD), zu verleihen. Die saß jedoch in der Kantine und hatte erst am Nachmittag Zeit für die DemonstratInnen. Mit der Aktion in der Behörde protestierten die LehramtsanwärterInnen auf Initiative des Ausbildungspersonalrates (APR) gegen ein sogenannte „Probelektion“: An einer unbekannten Schule und in einer fast unbekannten Klasse sollen sie eine Schulstunde abhalten. Diese eine Stunde entscheidet darüber, wer einen der 30 neuen Lehrerjobs in Bremen bekommt. Der APR bezeichnete die Teststunde als „drittes Staatsexamen“. Die GEW wies darauf hin, daß die AbsolventInnen nach dem zweiten Examen bereits zwei bewertete Praxisjahre hinter sich haben. be
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen