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Finanzverwaltung dementiert Vorwurf

Die Senatsverwaltung für Finanzen hat gestern den Vorwurf der Grünen zurückgewiesen, sie habe einen für das Land Berlin nachteilhaften Grundstücksvertrag mit einem Unternehmer aufgesetzt. Die taz hatte am Montag berichtet, daß die Behörde sich mit der niedersächsischen Firma Pro-Beton über den Verkauf eines Grundstücks nördlich von Bernau geeinigt habe. Der Kaufvertrag liege dem Abgeordnetenhaus vor. Zum Nachteil des Landes Berlin sei dabei aber eine drei Hektar große Bauschuttdeponie sorgfältig ausgeklammert, die nun das Land Berlin mit viel Geld sanieren müsse. „Dies trifft nicht zu, denn wir haben die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen", sagte gestern der Sprecher der Finanzverwaltung, Dirk Wildt, der taz. Abgesehen davon sei bei Verkäufen landeseigener Grundstücke mit Altlasten grundsätzlich das Land für die Sanierung zuständig. taz

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