piwik no script img

Ein Geheimnis wird gelüftet

■ Ein israelisches U-Boot, das vor 31 Jahren verschwand, ist aufgetaucht

Berlin (taz) – „31 Jahre nach seinem mysteriösen Verschwinden ist das U-Boot „Dakar“ gefunden worden, in drei Kilometern Tiefe irgendwo zwischen Kreta und Zypern. Dies bestätigte die israelische Marine am Samstag. 69 Seeleute waren an Bord, als das Schiff im Januar 1968 von Plymouth Richtung Haifa auslief. Jahrzehntelang hatte die israelische Marine nach dem Schiff suchen lassen – vergeblich. Erst US-Experten konnten das U-Boot in der vergangenen Woche orten.

Am 21. Oktober 1968 wurde eine Rettungsboje des Schiffes vor Khan Junis im Gaza-Streifen gefunden. Dies nährte Spekulationen darüber, daß das Schiff von Ägypten oder der Sowjetunion versenkt worden sei.

1997 veröffentlichte ein ehemaliger Marineoffizier ein Buch, das voller Vorwürfe gegen die Marineführung war. Da die „Dakar“ in zwei Teile zerbrochen ist, besteht nur wenig Hoffnung, die Leichen der Seeleute zu finden. Warum das Schiff gesunken ist, ist nach wie vor eine offene Frage. Die Crew galt als eine der erfahrensten der israelischen Marine. Vom Weg abgekommen ist die „Dakar“ nicht. Der Fundort liegt exakt auf der Route nach Haifa. G. B.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen