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Greenpeace contra Atomfirma

CHERBOURG dpa ■ Greenpeace-Taucher haben gestern eine Pipeline mit einem Stahldeckel verschlossen, durch die radioaktive Abwässer aus der atomaren Aufarbeitungsanlage La Hague in den Ärmelkanal geleitet werden. Der Stahldeckel habe sechs verschließbare Öffnungen, so die Organisation. Sie entsprächen den sechs Ländern Deutschland, Japan, Niederlande, Belgien, Schweiz und Frankreich, die noch immer Atommüll in die Anlage lieferten. Laut Greenpeace fließen täglich 1,4 Millionen Liter radioaktiver Abwässer aus dem Rohr ins Meer. Am Dienstag hatte ein Schlauchboot der französischen Betreiberfirma Cogema eine von Greenpeace angebrachte Kamera vor der Pipeline lahm gelegt. Laut Cogema „aus Versehen“. Die Bilder sollten auf der Umweltkonferenz OSPAR in Kopenhagen gezeigt werden.

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