: Moskauer Bombe identifiziert
MOSKAU dpa ■ Der vor einer Woche in Moskau gezündete Sprengsatz ist identifiziert. Das Ammoniak-Salpeter-Gemisch wurde auch bei den beiden Anschlägen auf Wohnhäuser in Moskau 1999 mit mehr als 200 Toten eingesetzt. Bei der Explosion in der vergangenen Woche starben in einer Fußgängerunterführung zwölf Menschen, etwa hundert wurden verletzt. Der russische Katastrophenschutz rief die Bevölkerung auf, weiter wachsam zu sein. Insgesamt normalisiert sich die Lage in der russischen Hauptstadt. Die Zahl falscher Bombenalarme geht zurück. Anonyme Anrufer lösten seit dem Attentat 47 Mal Fehlalarm aus.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen