: Nietzsche, der Frauenverächter?
betr.: „Gehst du zum Weibe . . .“
Lange habe ich darüber nachgedacht, ob darauf zu antworten sei, was man in Spiegel, taz und allen „emanzipatorischen“ Werken findet: Nietzsche vergaß seine Peitsche nie.
Dazu nur soviel: Zweitausend Jahre abendländische Philosophie und damit auch Religion sprach der Frau die Seele und den Geist ab, noch in Zeiten der so genannten Aufklärung das Vermögen zur Erkenntnis, was nichts anderes heißt, als die Fähigkeit Gott und Wahrheit (mit Vernunft) zu erkennen. Dann endlich!!! kam ein Nietzsche und sprach, die Wahrheit sei ein Weib. Mehr an Umwertung von zweitausend Jahren Geistesgeschichte, mehr Erhöhung des Weibes als ewig gebärende, als werdende Wahrheit ist unmöglich. RAINER LANDELE, Trier
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