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neue heimat

PDS und Nation

Die PDS setzte auf ihrem Parteitag in Cottbus vor zwei Wochen ein Signal: „... dass ein gutes Deutschland blühe“, eine Zeile aus der Kinderhymne von Bertolt Brecht, war das offizielle Parteitagsmotto. Gabi Zimmer, die neu gewählte Parteivorsitzende, bekannte, dass sie Deutschland liebe, es aber zugleich auch hasse. Damit wollte die Ostpartei zeigen, dass sie in der Bundesrepublik angekommen ist. Diskussionen löste das in der Partei kaum aus. Nur ein paar linke Kritiker des Reformkurses haben sich gemeldet. Mit dem Parteitag, meinte der Bundestagsabgeordnete Winfried Wolf, habe eine „deutschtümelnde Argumentation“ in der Partei „neue Nahrung“ erhalten. Der von der SPD übergetretene Abgeordnete Uwe Hiksch sagte, wenn die PDS Begriffe „Deutschland“ und „Nation“ benutze, würde sie „einen großen Teil der kritischen Linken im Westen verlieren“.

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