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mit prävention gegen gewalt

Vom Tatort zum Training: Das Projekt „Kick“

Vor zehn Jahren wurde in Berlin das beispielhafte Gewaltpräventionsprojekt „Sport statt Strafe“ gegründet. Der Name: „Kick“. Einzigartig ist die sehr gelungene Zusammenarbeit von Polizei und Jugendsozialarbeitern: Die Polizei vermittelt straffällig gewordenen Jugendlichen auf freiwilliger Basis den Kontakt zu Jugendsozialarbeitern, die in den Kick-Standorten sozialpädagogische Freizeitangebote machen. Unter Einbeziehung von vielen Sportvereinen und Schulen wird eine äußerst wirksame Präventionsarbeit geleistet. Während der Betreuung der Jugendlichen werden zusammen mit den Sozialarbeitern emotionale und psychologische Defizite aufgearbeitet und gesellschaftliche Normen und Werte vermittelt. Die Angebote, die sich nicht nur an straffällig gewordene Jugendliche richten, reichen von Fußballturnieren mit Mannschaften verschiedener Nationen, gemeinsamen Reisen oder Internet-Cafés bis hin zu Musik- oder Kochkursen.

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