: was bisher geschah
Slobodan Milošević
Slobodan Milošević erblickt im August 1941 in Požarevac das Licht der Welt. Noch in der Oberschule begegnet er seiner späteren Frau Mira Marković. Gemeinsam macht das Paar schon in der Kleinstadt Politik, nicht immer mit lauteren Mitteln. Milošević’ Vater, ein ehemaliger orthodoxer Priester, begeht Selbstmord, als der Sohn 21 ist, die Mutter erhängt sich 1972. Eine Neigung zur psychischen Instabilität wird der Familie daher nachgesagt, von Milošević selbst heißt es, er sei manisch-depressiv. Nach dem Jurastudium in Belgrad wird Milošević 1964 Mitglied der kommunistischen Partei. Er heiratet Mira Marković, das Paar bekommt zwei Kinder, Maria und Marko. 1983 übernimmt er als Direktor die Beobanka in Belgrad. Drei Jahre später wird er Chef der Kommunistischen Partei Serbiens und startet seinen Weg zum Diktator. Dabei hat er vier Kriege angefangen und verloren, von denen die Länder des ehemalige Jugoslawien nachhaltig gezeichnet sind. FOTO: DPA AP, taz
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