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Kostendebatte ruiniert Image

Der „Topographie des Terrors“ droht nach Ansicht ihrer Direktorin Gabriele Camphausen durch die anhaltende Kostendebatte ein Imageschaden. „Das Projekt darf nicht weiter zerredet werden“, sagte Camphausen. „Wenn die Topographie in der öffentlichen Diskussion auf ein unangenehmes Zahlenspiel reduziert wird, wirkt sich das negativ aus.“ Die Politiker debattierten nicht mehr über die Inhalte des Dokumentationszentrums auf dem Gelände der Gestapo- Zentrale. Nach einem Jahr Baustopp forderte die Geschäftsführende Direktorin eine zügige Entscheidung für einen Weiterbau. „Die Topographie darf man nicht in der Warteschleife hängen lassen.“ Camphausen äußerte Verständnis für die Haushälter und forderte ein strenges Kostenmanagement. „Es ist jedoch kaum zu erwarten, dass es eine günstigere Alternative als den Weiterbau gibt“, sagte sie. DPA

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