: Abgeordnete für Parlamentskatzen
Ein Herz für Tiere hat das Abgeordnetenhaus bewiesen. In ungewohnter Einigkeit setzten sich alle Fraktionen für ihre „Parlamentskatzen“ ein, die durch Baumaßnahmen im benachbarten Finanzministerium ihrer Unterkunft beraubt werden sollten. Wie der Sprecher des Abgeordnetenhauses, Lutz-Rainer Düsing, bestätigte, befürchtete auch der Präsident des Abgeordnetenhauses, Reinhard Führer, eine Vertreibung der Mäusefresser und gab seine Besorgnis Finanzminister Hans Eichel kund. „Unsere Hauskatzen sollen bleiben und weiterhin eine Unterkunft haben“, schrieb Tierfreund Führer an den Minister. Dieser beruhigte die Parlamentarierer und antwortete, dass die Katzen in den neu gepflanzten Sträuchern ein Domizil finden würden. AP
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