: Deutsche Bank hofft wieder
FRANKFURT/MAIN dpa ■ Die Deutsche Bank geht zwar nicht von einer raschen Erholung an den Börsen aus. Aber frühestens nach dem „Sommerloch“ dürfe wieder mit besserer Stimmung auf den Börsenparketts gerechnet werden, schreiben die Anlageberater des größten deutschen Geldinstituts in einer Studie. Kurzfristig sei nicht auszuschließen „dass in den kommenden Wochen vermehrt über die Risiken einer Rezession in Deutschland diskutiert wird“, meint Chefstratege Alfred Roelli. Zusammen mit den derzeit ohnehin schwächeren Unternehmensergebnissen werde dies die Börsenstimmung hierzulande eher vermiesen. Andererseits könnten die aufgestaute Liquidität sowie bessere Wachstumsaussichten für 2002 die Märkte von diesem Herbst an wieder beflügeln. Nach den aggressiven Zinssenkungen durch die US-Notenbank und dem Steuerpaket der Bush-Regierung seien vor allem in den USA Anzeichen einer schnellen Konjunkturerholung erkennbar. Mit zeitlicher Verzögerung werde auch der europäische Markt davon profitieren. Roelli kritisierte, dass angesichts der Konjunkturflaute, „die politischen Entscheidungsträger in Europa zunehmend orientierungslos und unentschlossen erscheinen“.
Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen
Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen