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Gedenken an die Kursk-Opfer

WIDJAJEWO rtr ■ Die Familien der Mannschaft des russischen U-Bootes „Kursk“ haben ein Jahr nach dem Untergang des Schiffes der Toten gedacht. Um Punkt 11.32 Uhr, um diese Zeit war das U-Boot gesunken, setzten die Schiffe der Nordseeflotte ihre Flaggen auf Halbmast.

Am 12. August 2000 war die „Kursk“ nach einer Explosion untergegangen. Die Marine wartete mehrere Tage, bis sie eine „Funktionsstörung“ meldete. Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine würdige Bestattung aller Opfer zugesagt. Er war unmittelbar nach dem Unglück heftig in die Kritik geraten, weil er trotz der Katastrophe seinen Sommerurlaub nicht unterbrochen und lange Zeit ausländische Hilfe abgelehnt hatte.

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