: umverteilung
Mannesmann soll Opfer von Mobilfunk-Strahlung entschädigen
Die Mannesmann AG bekommt Druck von unten. Auf der heutigen Jahreshauptversammlung (HV) in Düsseldorf werden zwei Anträge auf Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat des Mobilfunk-Konzerns vorgelegt. Zwei bayerische Kleinaktionärinnen wenden sich gegen die „rücksichtslose Konfrontationsstrategie“ der Mannesmann-Niederlassung Süd. In ihren Anträgen werfen sie der süddeutschen Vertretung vor, gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und gegen den „Umweltpakt in Bayern“ Mobilfunk-Anlagen zu installieren. Die beiden Anteilseignerinnen fordern von dem Unternehmen eine „Halbierung des Gewinnes“, um mit der Hälfte des im vergangenen Jahr eingespielten Kapitals gesundheitlich und finanziell geschädigte Anwohner zu unterstützen.
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