: Mehr Dialog gewünscht
■ DAB-Gespräch mit Innensenator
Das Gespräch mit Bremens Innensenator Kuno Böse (CDU) war für den Dachverband der Ausländerkulturvereine in Bremen (DAB) ein „wichtiger Schritt für das friedliche Zusammenleben in Bremen“. Dabei, so erklärte der Vorstand, konnten Wünsche und Besorgnisse der Migranten zum Ausdruck gebracht werden.
Besonders die Behauptung des Bremer Verfassungsschutzes, dass die Trauer der Muslime in der Fatih-Moschee pure Heuchelei gewesen sein soll, hatte jetzt zu dem Treffen zwischen DAB und Böse geführt. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass der Islam in Deutschland zu einem generellen Feindbild gemacht werde, „es gilt den Dialog zu bewahren und die vorhandenen Brücken weiter zu fördern“, erklärte jetzt der DAB. Denn „nicht selten werden seit den Terror-Anschlägen muslimische Migranten am Arbeitsplatz, in Straßenbahnen, in Schulen beschimpft und beleidigt“, so die Erfahrungen. taz
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