: Georgien stoppt Uranschmuggler
TIFLIS rtr ■ In Georgien ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein Uranschmuggler festgenommen worden, der 300 Gramm des radioaktiven Materials in die Türkei bringen wollte. Bei dem Schmuggler handele es sich um einen armenischen Staatsbürger, der am Mittwoch im Süden Georgiens gefasst worden sei, verlautete am Samstag in der georgischen Hauptstadt Tiflis weiter. Vermutlich habe der Mann das Uran aus dem einzigen Atomkraftwerk Armeniens gestohlen. Der Festgenommene habe beabsichtigt, die Platte mit Uran 235 zu einem Schwarzmarktpreis von über 15.000 Mark zu verkaufen. Armenien hatte sein Atomkraftwerk nach einem Erdbeben 1988 vom Netz, wegen Energieengpässen 1995 wieder in Betrieb genommen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen