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Auf Hilfe angewiesen

In Afghanistan sind nach Schätzungen von Hilfsorganisationen rund sieben Millionen Menschen, also etwa ein Drittel der Bevölkerung, zum Überleben auf externe Hilfe angewiesen. Ursachen der Krise sind der jahrelange Krieg, eine dreijährige Dürre und Erdbeben. Nach Angaben der Deutschen Welthungerhilfe sind inzwischen zwei Drittel der Viehbestände geschlachtet, die noch bis vor drei Jahren vorhanden waren. Durch die US-Bombardements entfiel vielerorts die Herbstaussaat. Laut Weltgesundheitsorganisation haben nur 15 Prozent der Afghanen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Insbesondere auf dem Land habenviele Menschen keinerlei ärztliche Versorgung. HAN

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