piwik no script img

bilden statt betreuen

Kinderpolitik im Kopf

Bildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) findet die Schröder’sche Variante der Familienpolitik des Betreuens zu defensiv. Sie will mehr Bildung, sagte sie gestern bei einer Wissenskonferenz der SPD. Bildungspolitik beginne bereits im Kindergarten. Kleinkinder entwickelten Sprachfähigkeiten, die gefördert werden müssten.

Sie will mehr Ganztagsschulen einrichten. Statt Kinderaufbewahrung müsse es dabei pädagogisch gehaltvolle Nachmittagsstunden geben.

Sozial Benachteiligte sollten zusätzlich gefördert werden – insbesondere in Haupt- und Realschulen.

Um die Qualität von Bildungseinrichtungen zu steigern, sollte die Stiftung Warentest auch Schulen ständig kontrollieren – mit einer eigenen Abteilung „Bildungstest“. FLEE

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen