: homöopathie
Ähnliches durch Ähnliches kurieren
Der Begriff Homöopathie kommt vom griechischen homoios: ähnlich, und pathos: Leiden. Das Prinzip, „Ähnliches durch Ähnliches“ zu kurieren, wurde 1796 von dem Sachsen Samuel Hahnemann formuliert. Er sagte, homöopathische Mittel heilen durch Gegenreaktionen: So wie ein Guss mit kaltem Wasser eine Erwärmung hervorruft. Homöopathie arbeitet mit pflanzlichen, mineralischen und tierischen Substanzen, die in geringsten Mengen verwendet werden. Eingesetzt wird die Methode gerne bei Erkrankungen wie Migräne, Neurodermitis oder Asthma. Ansatz ist, „den ganzen Menschen“ zu heilen, also auch Gemütssymptome zu erfassen. Größter Verband ist der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in Bonn. Seit April 2001 gibt es auch eine Homöopathie-Stiftung und ein Homöopathie-Institut in Köthen, wo Hahnemann 1829 den DZVhÄ gründete.
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