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FDP-Spitze gegen Möllemann

FRANKFURT/MAIN ap/taz ■ In den Streit um FDP-Vize Jürgen Möllemann hat sich jetzt auch Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeschaltet. Schröder bezeichnete die Position Möllemanns in einem Interview der Welt am Sonntag als „hochgradig gefährlich und auch im Ausland hoch missverständlich“. Möllemann steht wegen der Aufnahme des umstrittenen Landtagsabgeordneten Jamal Karsli in die FDP und Äußerungen über den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, in der Kritik der eigenen Reihen und der übrigen Parteien. FDP-Chef Guido Westerwelle bezog am Samstag Stellung gegen eine Parteimitgliedschaft Karslis. In Absprache mit den Ehrenvorsitzenden Hans-Dietrich Genscher und Otto Graf Lambsdorff stellte er sich damit gegen seinen Stellvertreter Möllemann.

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