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Private Kassen sollen mitsparen

BERLIN ap ■ Angesichts geplanter Beitragserhöhungen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die privaten Krankenversicherungen aufgefordert, sich an Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zu beteiligen. Die SPD-Politikerin betonte gestern im ZDF-Morgenmagazin, dass auf die privaten Kassen nicht eingewirkt werden könne, etwa mit Arzneimittelvereinbarungen. Sie lud die Versicherer deshalb zu Gesprächen über „rationelle Arzneimittelversorgung“ ein. Schmidt erwähnte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die „aut idem“-Regelung, wonach Ärzte statt Medikamenten nur noch Wirkstoffe verschreiben, so dass der Apotheker die günstigsten Produkte auswählen kann. Nach Einschätzung des Marktführers Deutsche Krankenversicherung (DKV) dürften die Beiträge um mehr als zehn Prozent steigen.

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