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Jagd nach Bin Laden sinnlos

WASHINGTON dpa ■ Mehrere Kommandeure der amerikanischen Elite-Einheiten in Afghanistan halten die Suche nach Ussama Bin Laden in Afghanistan zunehmend für Zeitverschwendung und wollen sie beenden. Nach Angaben der New York Times bezeichneten die Kommandeure der geheimen Spezialeinheiten die Jagd nach dem Terroristenführer als „fruchtlos“. Sie wollten ihre Kräfte lieber auf andere Aufgaben konzentrieren. Die Kommandeure seien zu dem Schluss gekommen, dass Bin Laden bei den US-Bombenangriffen wahrscheinlich ums Leben gekommen sei. Allerdings gebe es dafür keine Beweise, sondern nur Hinweise, hieß es in der New York Times weiter. Auch gebe es einige Kommandeure, die anderer Meinung seien.

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